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<card id="neun" title="Cornet 9">
<p>Einmal, am Morgen, ist ein Reiter da, und dann ein zweiter, vier, zehn. Ganz in Eisen, gross. Dann tausend dahinter: Das Heer.</p> 
<p>Man muss sich trennen.</p>
<p>&#34;Kehrt gluecklich heim, Herr Marquis. -&#34;</p> 
<p>&#34;Die Maria schuetzt Euch, Herr Junker.&#34;</p> 
<p>Und sie koennen nicht voneinander. Sie sind Freunde auf einmal, Brueder. Haben einander mehr zu vertrauen; denn sie wissen schon so viel Einer vom Andern. Sie zoegern. Und ist Hast und Hufschlag um sie. Da streift der Marquis den grossen rechten Handschuh ab. Er holt die kleine Rose hervor, nimmt ihr ein Blatt. Als ob man eine Hostie bricht. &#34;Das wird Euch beschirmen. Lebt wohl.&#34; 
Der von Langenau staunt. Lange schaut er dem Franzosen nach. Dann schiebt er das fremde Blatt unter den Waffenrock. Und es treibt auf und ab auf den Wellen seines Herzens. Hornruf. Er reitet zum Heer, der Junker. Er laechelt traurig: ihn schuetzt eine fremde Frau. </p>
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