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<card id="card12" title="Die Erste Elegie IV">
<p>
Stimmen, Stimmen. Hoere, mein Herz, wie sonst nur/
<br/>Heilige hoerten: dass sie der riesige Ruf/
<br/>aufhob vom Boden; sie aber knieten,/
<br/>Unmoegliche, weiter und achtetens nicht:/
<br/>So waren sie hoerend. Nicht, dass du Gottes ertruegest/
<br/>die Stimme, bei weitem. Aber das Wehende hoere,/
<br/>die ununterbrochene Nachricht, die aus Stille sich bildet./
<br/>Es rauscht jetzt von jenen jungen Toten zu dir./
<br/>Wo immer du eintratst, redete nicht in Kirchen/
<br/>zu Rom und Neapel ruhig ihr Schicksal dich an?/
<br/> Oder es trug eine Inschrift sich erhaben dir auf,/
<br/> wie neulich die Tafel in Santa Maria Formosa./
<br/> Was sie mir wollen? leise soll ich des Unrechts/
<br/> Anschein abtun, der ihrer Geister/
<br/> reine Bewegung manchmal ein wenig behindert./
</p>
<p>
Freilich ist es seltsam, die Erde nicht mehr zu bewohnen,/
<br/> kaum erlernte Gebraeuche nicht mehr zu ueben,/
<br/> Rosen, und andern eigens versprechenden Dingen/
<br/> nicht die Bedeutung menschlicher Zukunft zu geben;/
<br/>das, was man war in unendlich aengstlichen Haenden,/
<br/> nicht mehr zu sein, und selbst den eigenen Namen/
<br/> wegzulassen wie ein zerbrochenes Spielzeug./
</p>
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