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<card id="card12" title="Die Erste Elegie III">
<p>
Jene, du neidest sie fast, Verlassenen, die du/
<br/>so viel liebender fandst als die Gestillten. Beginn/
<br/>immer von neuem die nie zu erreichende Preisung;/
<br/>denk: es erhaelt sich der Held, selbst der Untergang war ihm/
<br/>nur ein Vorwand, zu sein: seine letzte Geburt./
<br/>Aber die Liebenden nimmt die erschoepfte Natur/
<br/>in sich zurueck, als waeren nicht zweimal die Kraefte,/
<br/>dieses zu leisten. Hast du der Gaspara Stampa/
<br/>denn genuegend gedacht, dass irgend ein Maedchen,/
<br/>dem der Geliebte entging, am gesteigerten Beispiel/
<br/>dieser Liebenden fuehlt: dass ich wuerde wie sie?/
<br/>Sollen nicht endlich uns diese aeltesten Schmerzen/
<br/>fruchtbarer werden? Ist es nicht Zeit, dass wir liebend/
<br/>uns vom Geliebten befrein und es bebend bestehn:/
<br/>wie der Pfeil die Sehne besteht, um gesammelt im Absprung/
<br/>mehr zu sein als er selbst. Denn Bleiben ist nirgends.
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