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<card id="card10" title="Goetter wandelten einst">
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Goetter wandelten einst bei Menschen, die herrlichen Musen/
<br/>Und der Juengling, Apoll, heilend, begeisternd wie du./
<br/>Und du bist mir, wie sie, als haette der Seligen Einer/
<br/>Mich ins Leben gesandt, geh ich, es wandelt das Bild/
<br/>Meiner Heldin mit mir, wo ich duld und bilde, mit Liebe/
<br/>Bis in den Tod, denn dies lernt ich und hab ich von ihr./
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Lass uns leben, o du, mit der ich leide, mit der ich/
<br/>Innig und glaubig und treu ringe nach schoenerer Zeit./
<br/>Sind doch wirs! und wuessten sie noch in kommenden Jahren/
<br/>Von uns beiden, wenn einst wieder der Genius gilt,/
<br/>Sprachen sie: es schufen sich einst die Einsamen liebend/
<br/>Nur von Goettern gekannt ihre geheimere Welt./
<br/>Denn die Sterbliches nur besorgt, es empfangt sie die Erde,/
<br/>Aber naeher zum Licht wandern, zum Aether hinauf/
<br/>Sie, die inniger Liebe treu, und goettlichem Geiste/
<br/>Hoffend und duldend und still ueber das Schicksal gesiegt.
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