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 Betreff des Beitrags: Wälder und Gelder - Gedicht gesucht
BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 11:50 
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Registriert: 4. Mai 2006, 20:26
Beiträge: 30
Hallo,

suche ein Gedicht von Rilke mit folgenden Zeilen:

Bäume voller Gelder,
Bilden Wälder.
Wälder voller Geld,
Bilden Fluren,
Regieren die Welt...

Mikado :D

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"Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen." (Ernst Bloch)


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 12:50 
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Beiträge: 784
Wohnort: Otzberg (Südhessen)
Auf http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080402041512AADVQmP findest Du diese Zeilen im Zusammenhang: "Geldbaum".
Gruß, l.

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Wir sind die Bienen des Unsichtbaren.


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 13:47 
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Registriert: 11. Nov 2002, 23:33
Beiträge: 941
Wohnort: Ba-Wü
Hallo lilaloufan,
Könntest du das bitte noch etwas genauer erklären? Was meinst du mit "Zusammenhang Geldbaum"? Muss ich das Stichwort irgendwo eingeben? Vorgefunden habe ich es jedenfalls nicht.
Gruß
gliwi

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BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 14:07 
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Registriert: 28. Dez 2005, 23:47
Beiträge: 221
Wenn das ein Rilke-Gedicht ist, verabschiede ich mich aus diesem Forum!
Das ist Müll!

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... und Anfang glänzt / an allen Bruchstelln unseres Mißlingens


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 16:55 
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Registriert: 18. Apr 2006, 18:05
Beiträge: 784
Wohnort: Otzberg (Südhessen)
Verständlich radikal gesprochen: Web-Müll, fand ich auch. Eben deshalb hatte ich nichts anderes antworten wollen als: Da ist ein Link, wo die Zuschreibung (Rilke, 1901) behauptet wird. Dubiose Quelle!
@gliwi, "Geldbaum" steht halt drüber, und es gibt ein paar Zeilen mehr als in Mikados Frage. Funktioniert der Link bei Dir nicht?
@Mikado, wie kommst Du denn drauf?

l.

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BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 17:53 
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Registriert: 11. Nov 2002, 23:33
Beiträge: 941
Wohnort: Ba-Wü
Ja, wenn das so ist, muss ich nicht nachgucken, ich hatte gleich vermutet, dass es nicht von Rilke ist. (Ich finde auf der site kein Stichwort "Geldbaum").

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BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 21:22 
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Registriert: 26. Okt 2004, 10:25
Beiträge: 1067
Wohnort: Klosterneuburg
Lieber Harald, nein, also wirklich: bitte, bleib da! :D

Ich finde übrigens im Netz auch das Rilke zugeschriebene Zitat "Das Geld wie Ostwind groß", z.B. hier. Ist Euch das schon mal untergekommen? Da würde mich ein Zusammenhang interessieren...

Und hier noch etwas, das wirklich von Rilke ist:

    DAS GOLD

    Denk es wäre nicht: es hätte müssen
    endlich in den Bergen sich gebären
    und sich niederschlagen in den Flüssen
    aus dem Wollen, aus dem Gären

    ihres Willens; aus der Zwang-Idee,
    daß ein Erz ist über allen Erzen.
    Weithin warfen sie aus ihren Herzen
    immer wieder Meroë

    an den Rand der Lande, in den Äther,
    über das Erfahrene hinaus;
    und die Söhne brachten manchmal später
    das Verheißene der Väter,
    abgehärtet und verhehrt, nachhaus;

    wo es anwuchs eine Zeit, um dann
    fortzugehn von den an ihm Geschwächten,
    die es niemals liebgewann.
    Nur (so sagt man) in den letzten Nächten
    steht es auf und sieht sie an.


    Aus: Der neuen Gedichte anderer Teil

Herzlichen Gruß!
Ingrid

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"Wenn wir Gott mehr lieben, als wir den Satan fürchten, ist Gott stärker in unseren Herzen. Fürchten wir aber den Satan mehr, als wir Gott lieben, dann ist der Satan stärker." (Erika Mitterer)


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2009, 21:44 
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Registriert: 28. Dez 2005, 23:47
Beiträge: 221
War ja ein Konditionalsatz!
Das von dir gesuchte Zitat aus dem Stundenbuch hat Barbara schon am 29. Feb 2004 im Forum abgesetzt:
Es ist, als ob ein Trug sie täglich äffte,
sie können gar nicht mehr sie selber sein;
das Geld wächst an, hat alle ihre Kräfte
und ist wie Ostwind groß, und sie sind klein
und ausgeholt und warten, daß der Wein
und alles Gift der Tier- und Menschensäfte
sie reize zu vergänglichem Geschäfte.

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BeitragVerfasst: 1. Jun 2011, 00:55 
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Registriert: 3. Mai 2010, 14:15
Beiträge: 274
Wohnort: Preußisch Sibirien
sven,

Du darfst Dir schon einigermaßen sicher sein, daß hier manch einer recht sattelfest in Rilkes Sprache sitzt - und vor diesem "Geldbaum" möchte man einfach nur wiehernd vom Pferd fallen. Solch ein exorbitanter Flurschaden in Rilkes Bilderbuchlandschaft hätte Spuren hinterlassen. Aber ich finde keine ...

sven_marock hat geschrieben:
Man findet es in verschiedenen Sammlungen (Die Gedichte 978-3458173335


... auch hier nicht. Warum nur? Auf welcher Seite steht's denn bei Dir da?

fragt

Frollein sednas Gespür für heiße Luft :mrgreen:

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"Jeder verzichtende Sturz stürzt in den Ursprung und heilt."


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BeitragVerfasst: 1. Jun 2011, 08:22 
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Registriert: 26. Okt 2004, 10:25
Beiträge: 1067
Wohnort: Klosterneuburg
sedna hat geschrieben:
Auf welcher Seite steht's denn bei Dir da?

Ja - das würde mich auch interessieren.
Ich habe grad einen Zweig dieses seltsamen Gewächses bei books.google.com eingegeben - hier das Ergebnis...

Wie schön, das beruhigt mich.
Danke, sedna, fürs Nachfragen!

Herzlichen Gruß,

Ingrid

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BeitragVerfasst: 1. Jun 2011, 23:32 
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Registriert: 11. Nov 2002, 23:33
Beiträge: 941
Wohnort: Ba-Wü
Ja, mich beruhigt es auch. Man muss sich schon für so viele Leute schämen, ich möchte mich nicht auch noch für Rilke schämen müssen.
Gruß
gliwi

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BeitragVerfasst: 7. Jul 2011, 08:54 
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Registriert: 7. Jul 2011, 08:49
Beiträge: 1
Da kann ich helfen. Wenn man einfach einmal Google nutzt mit den Schalgworten "Rilke" und "Geldbaum" (Mit Leerzeichen trennen), dann findet man das Gedicht.

Rilkes Geldbaum (1901):
<ZENSIERT>
<Leider dürfen in diesem Forum wohl keine Gedichte gepostet werden. Mir ist der Sinn nicht klar, aber der Nachposter möchte die Zensur. Ich kann nur hoffen, dass die Leute, welche das Wort verbieten, damit leben können>


Warum nur?

Ist ganz einfach! Das Forum hier findet man dann auch. Hier stand das Gedicht sogar schon einmal....

Liebe Grüße
Conny, die gerne hilft


Zuletzt geändert von cornelia_kittel am 12. Jul 2011, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 7. Jul 2011, 10:26 
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Registriert: 18. Apr 2006, 18:05
Beiträge: 784
Wohnort: Otzberg (Südhessen)
Hinweis an Conny, die gerne hilft

:) Dein Tippfehler: „Schalgworte“ ist in diesem Falle sogar sehr sehr passend. Da war nämlich offenbar ein Schalk am Werk: sven_marocks «Geldbaum» ist ein Neobiont [alien species].

Wie alle Computerpioniere irgendwann bekannt haben: Der Computer ist dumm, kann nicht unterscheiden. Google „findet“ eben auch die schimmernden Eier, die ein Schalksnarr hingelegt hat, um die Zeitgenossenschaft zu foppen. Sinnst Du genauer hin, wirst Du den Schwefelwasserstoffgestank bemerken. Armer Poet!

Du hast's gut gemeint mit uns. Nun wär's schön, Du würdest Dein Posting um das Gedicht bereinigen, vielleicht mit dem Hinweis: „Hier stand mal ein Geldbaum“ oder so ähnlich. [Du, nur Du kannst den Beitrag nachträglich ändern.]

Damit nicht das Rilke-Forum in den faulen Geruch der Unseriosität kommt wegen Verbreitung von Falschgeld.

Im übrigen: Willkommen hier; Du wirst noch oft helfen können.

Grüßle,
l.

– – – – –
P.S. @Mikado: Liest Du eigentlich noch mit?

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Zuletzt geändert von lilaloufan am 7. Jul 2011, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 7. Jul 2011, 11:56 
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Registriert: 3. Mai 2010, 14:15
Beiträge: 274
Wohnort: Preußisch Sibirien
Das Spiel heißt argumentum ad nauseam. Und das geht so:
Google hat gesagt Vicky P. Dia hat gesagt Vladimir Lenin hat gesagt: „Eine Lüge, die oft genug erzählt wird, wird irgendwann zur Wahrheit.“

sedna

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