von helle » 27. Aug 2005, 20:42
Vielen Dank für diesen Text. In meiner bescheidenen Rilke-Ausgabe (Insel, 6 Bde., 2 Aufl. 1982) ist er nicht vertreten. Im Internet habe ich ihn beim Rilke-Projekt gefunden, da war er allerdings in Prosa, nicht in Verszeilen abgedruckt. Ist es tatsächlich ein Gedicht?
Aber ob Prosa oder Lyrik: bei Rilke gibt es immer wieder Texte, die mich umhauen, obwohl er für mich der zwiespältigste Autor ist. Rühmen, sich komplett hingeben bis zur Selbstaufgabe, sich einer Person oder Sache oder auch einem fremden Text (sein großartiges Übersetzen) und der Sprache selbst vollkommen überlassen, das war wohl sein Amt.
Frdl. Grüße
Helle