Bitte hilf mir Rilkes Handschrift zu erkennen

Von den frühen Prager Gedichten über Cornet, Neue Gedichte, Sonette und Elegien bis zum lyrischen Grabspruch

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Dasha
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Bitte hilf mir Rilkes Handschrift zu erkennen

Beitrag von Dasha » 6. Nov 2011, 09:27

Dank im voraus!
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so leben wir und nehmen immer Abschied.

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lilaloufan
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Re: Bitte hilf mir Rilkes Handschrift zu erkennen

Beitrag von lilaloufan » 6. Nov 2011, 11:05

Aus alten lauten Uhren
geht die Zeit
über die Dinge voll Vergangenheit:

Aus toten Kirchen sanftgewordne Seide
und stilles silbernes Geschmeide,
das vielen Bräuten wohlgewollt.
Und aus der dunklen Brust der Sommerheide
vergangnes Gold.

Zeven; am 18. Sept. 1900
dankbar für den guten Empfang und
alles Geschaute:
  • ――――――――――――
    RainerMariaRilke


Lieber Dasha,

das widmet Rilke (nach dem Besuch der Kirche von Heeslingen*), 35 km von Worpswede entfernt) Hans Müller-Brauel (1867-1940), dem »glücklichen Aufdecker so vieler Heidengräber. Steinwaffen, Urnen, Ringe füllen seine Schränke«.

Gruß,
Christoph

––––––––––
*): © Lisa Hammel
»Wir tragen leidenschaftlich den Honig des Sichtbaren ein, um ihn im großen goldenen Bienenstock des Unsichtbaren anzuhäufen.«

Dasha
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Re: Bitte hilf mir Rilkes Handschrift zu erkennen

Beitrag von Dasha » 7. Nov 2011, 02:49

Lieber Christoph,
tausend Dank für Ihre Antwort und Bilder.

mit besten Grüßen
Dasha
so leben wir und nehmen immer Abschied.

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