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Auch von da aus begreif ichs, daß Sie zur Mathematik gekommen sind -, wüßte ich nur wie, wann, von wo: ich würde mich auch eines Jahres mit ihr einlassen, unvergeßlich sind mir aus meiner privaten Gymnasialzeit die Stunden da der Mathematiker abends, als der letzte nach so und so viel Herrn, in mein kleines Zimmer trat, und wir uns dann, immer weiter rechnend, vergaßen, stundenlang, über das Pensum rechts und links hinaus, jeder (obwohl wir doch arge Schul-Tage hinter uns hatten) sich auf seine Art dabei erholend, ja wahrhaftig, als käme man ins frische Nachtfreie unter die Sterne, so leicht wars einem um die Stirn, je weiter man kam, - und meine gute Tante verzweifelte über ihrem Abendbrot. So erinner ichs, ganz sehnsüchtig beinah, denn es war eine der unvermutheten ganz großen Freiheiten jener Jahre, - und doch ist kein Grund damit gelegt worden, fing ich an, so wärs der Anfang des Anfangs -. Spurlos gehn alle Disziplinen seit jeher durch mich hin, etwas bleibt ja im Blut, unverlierbar, völlig besitzlich, - aber nur müßte man dann das Blut in seiner Macht haben. Aus einem Brief an Kassner |